Der zweitgrößte Musikmarkt der Welt

Aufgrund der großen Bevölkerung, des wirtschaftlichen Wohlstands und einer starken japanischen Fankultur sprechen Experten vom japanischen Musikmarkt als einer der größten seiner Art. Im Gegensatz zum internationalen Trend machen in Japan immer noch physische Medien wie CDs oder DVDs einen Anteil von über 60 Prozent aus, was zu den enorm hohen Einnahmen führt. Ein Grund ist sicherlich die alternde japanische Gesellschaft und ihre Skepsis gegenüber digitalen Formaten. Aber auch die Millionen Fans der einheimischen Musik-Idole kaufen nach wie vor in Massen vor CDs und DVDs.

Tokio

Japans geschäftige Hauptstadt, gilt immer noch als die bevölkerungsreichste Megacity der Welt. Momentan leben in der Metropolregion mehr als 37 Millionen Menschen, was der gesamten Bevölkerung vieler kleinerer Länder entspricht. Die pulsierende Stadt ist ein dichtes urbanes Netz aus unterschiedlichsten Bezirken, von denen jeder seinen eigenen Charakter und Charme hat. Lesen Sie hier, was die Mega-Metropole so besonders macht.

Die weltweit ältesten Unternehmen

Wussten Sie beispielsweise, dass auch die japanische Computerfirma Nintendo schon über 130 Jahre alt ist? Über 30.000 japanische Firmen sind älter als einhundert Jahre. Das älteste noch bestehende Unternehmen, Nishiyama Onsen Keiunkan, besteht seit 705 n. Chr. und befindet sich in der Präfektur Yamanashi in Japan. Einige Historiker gehen sogar davon aus, dass die Baufirma Kongogumi aus Osaka noch einmal 130 Jahre älter ist. Von den 5.000 ältesten Firmen weltweit stammen über 3.000 Unternehmen aus Japan.

Die älteste Bevölkerung weltweit

In Japan leben mehr als 50.000 Menschen, die über 100 Jahre alt sind. Damit ist das Land einer der weltweit führenden Bundesstaaten mit der höchsten Zahl an Hundertjährigen. Japaner haben auch die höchste Lebenserwartung der Welt, die durchschnittlich etwa 85 Jahre beträgt. Damit hat Japan aber auch die durchweg älteste Bevölkerung der Welt. Jeder Zehnte ist heute 80 Jahre und älter – mit leider auch weitreichenden Folgen für die japanische Wirtschaft.

Japans Liebe zu Kit Kat

In Europa kennt man KitKat vor allem in einer bis weniger Sorten. In Japan ist der Schokoriegel eine „nationale Obsession“ – mit mittlerweile über 400 verschiedenen, oft regional und saisonal limitierten Geschmacksrichtungen. Von Matcha und Sake über Sojasauce bis hin zu Wasabi haben sich die japanischen Produktentwickler ausgetobt. Der Erfolg liegt vor allem im Namen: Kit Kat klingt wie das japanische „Kitto Katsu“ („Du wirst sicher gewinnen“) und macht den Riegel zu einem beliebten Glücksbringer für Studierende vor Prüfungen.

Das japanische Eisenbahnsystem

Es ist eines der pünktlichsten der Welt. Die Züge fahren normalerweise auf die Sekunde genau ein. Bei Verspätungen von nur einer Minute entschuldigt sich das gesamte Zugpersonal bei den Reisenden. Diese Perfektion ist nur durch die ständige technische Weiterentwicklung und Optimierung des japanischen Shinkansen möglich – dem Inbegriff eines Hochgeschwindigkeitszuges. Zudem sind alle Zugstrecken in Japan eingezäunt und der Personen- vom Güterverkehr strikt getrennt

Die 20.000-Euro-Melone

  • Reisepass: Der Pass muss für die gesamte Reisedauer (inklusive Abflugtag) gültig sein.
  • Einreise-Formalitäten: Vorab kann die digitale Plattform Visit Japan Web genutzt werden, um Daten für Zoll und Einreise zu hinterlegen und QR-Codes zu erhalten. Ab 16 Jahren erfolgt eine biometrische Erfassung (Fingerabdrücke und Foto).
  • Impfungen: Es sind keine speziellen Pflichtimpfungen vorgeschrieben